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Wird das neue Parkhaus ein Millionengrab?

6,8 Millionen Euro für das Parkhaus am TechCampus.

6,8 Millionen Euro teuer und ein Schlag ins Gesicht für die Verkehrswende. Das ist das neue Parkhaus am TechCampus.

Zu stoppen ist es leider nicht mehr. Trotzdem riefen der VCD und der Bürgerverein Süd-Ost vergangenen Samstag dazu auf, vor Ort noch einmal auf den Missstand aufmerksam zu machen.

Die ÖDP war in Form von Stadtrat Benedikt Suttner, Hannes Eberhardt (2. Kreisvorsitzender) und Erwin Rauch (Beisitzer) ebenfalls vor Ort.
Das Parkhaus soll den Tech-Firmen und den Anwohnern als Quartiersparkplatz dienen, so die Argumentation.

Da die Tech-Gebäude Neubauten sind, mussten diese allerdings nach der Stellplatzverordnung der Stadt selbst für Parkplätze sorgen. Außerdem sind dort meist Unternehmen anwesend, die sowieso einen hohen Homeoffice-Anteil besitzen. Darüber hinaus ist das Personal meist jung, urban und fortschrittlich.

Dementsprechend kommen sie überwiegend mit dem (E-)Fahrrad, Scooter oder dem ÖPNV zu ihrer Arbeitsstelle.

Für eine Quartiersgarage ist die Lage gar nicht geeignet. Direkte Anwohner gibt es nicht. Und die nächste Siedlung sind meist Häuser mit Garagen oder Stellflächen. Deshalb hat die ÖDP-Fraktion im Stadtrat auch gegen das Parkhaus und die Quartiersparkung gestimmt.

Quartiersparkung macht in anderen, schon bestehenden Parkhäusern viel mehr Sinn. Hierfür hat sich die ÖDP Regensburg öfters ausgesprochen und eingesetzt.

Summa Summarum hätte man sich die 6,8 Millionen Euro sparen, oder sie endlich in eine moderne Verkehrsinfrastruktur investieren können.

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