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Recycling für Zigarettenkippen

ÖDP Stadtratsfraktion möchte Tobacycle in Regensburg einführen

Zigarettenkippen sind von der Anzahl das häufigste Abfallprodukt, das in den Flüssen und damit in den Weltmeeren landet. Das ist höchst problematisch, denn in den Stummeln sammeln sich giftige Stoffe an, die dann im Wasser ausgewaschen werden.

Neben Nikotin sind das unter anderem Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Außerdem zersetzt sich der Stummel zu Mikroplastik und beeinträchtigt dadurch tierische Nahrungsketten.

Selbst wenn der Stummel nicht in der Donau oder im Regen landet, werden diese Stoffe, wenn die Kippe am Boden landet, ausgewaschen und können in der Natur landen.

Obwohl diese Argumente wohl den meisten Menschen bekannt sind, landen viel zu viele Zigarettenkippen auf dem Boden. Natürlich sind fehlende Aschenbecher keine Ausrede, trotzdem ist die Bequemlichkeit ein wichtiger Faktor, weshalb es sinnvoll ist, möglichst viele Sammelbehälter aufzustellen.

Wer in letzter Zeit einmal in Amberg zu besuch war, hat vielleicht die vielen neuen Aschenbecher gesehen. Diese sind von der Firma Tobacycle, die aus gut erhaltenen Stummeln zum Beispiel neue Aschenbecher herstellen. Normalerweise landen alle Zigarettenkippen in der Müllverbrennungsanlage.

So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Bessere und mehr Möglichkeiten, um seine Kippen zu entsorgen und sie werden dem Recycling zugeführt.

Deshalb fordert unsere ÖDP Stadtratsfraktion, dass die Stadt in Testgebieten sogenannte "Stadt-Aschenbecher" aufstellt und wenn die Testphase gut gelaufen ist, die Aktion auf das ganze Stadtgebiet ausweitet.

Das Thema wird voraussichtlich am 26.10 im Umweltausschuss behandelt.

 

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