Zahlreiche Besucher bei „Tomorrow“

Kinoabend der ÖDP ein voller Erfolg

Regensburg. Am 15. November lud der Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Mitglieder und Interessierte zur Vorführung des Dokumentarfilms „Tomorrow“ im Andreasstadel ein. Schwerpunkt des Films sind Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten.

Zunächst begrüßte ÖDP-Kreisvorsitzender Cornelius Herb die Anwesenden und zeigte sich sichtlich erfreut über die große Anzahl der Besucher – fast alle Plätze des Kinosaals waren belegt. Er hoffe darauf, dass der Film möglichst vielen als Inspirationsquelle dient. Es folgte ein Grußwort von Felix Sailer, seit November 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Ökologen (JÖ). Dieser wies darauf hin, wie wichtig es sei, nach dem Film über dessen Inhalte zu sprechen. Dies helfe dabei, die genannten Aspekte besser zu verstehen und sich langfristig zu merken. Deshalb lud er, wie zuvor auch Herb, die Anwesenden dazu ein, im Anschluss noch im Lokal zu bleiben und gemeinsam zu diskutieren.

Der Film selbst zeigte Lösungsvorschläge aus den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Gleich zu Beginn offenbarte er eine überraschende Erkenntnis: Nicht die industrielle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen ist am effizientesten, sondern vielmehr kleine ökologische Betriebe. Auf Dauer seien nur sie in der Lage, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Grund dafür sei die konsequente Umsetzung verschiedener Konzepte wie dem sogenannten Zwischenfruchtbau. Bei diesem werden verschiedene Pflanzen gemeinsam angebaut. Als Beispiel wurde Basilikum genannt, das durch seinen Geruch auf natürliche Weise Schädlinge vertreibt. Angepflanzt zwischen Tomatensträuchern benötigt er keinen zusätzlichen Platz und profitiert gleichzeitig vom Schatten dieser deutlich größeren Pflanzen. „Das mache ich nächstes Jahr auch in meinem eigenen Garten!“, so eine begeisterte Zuschauerin nach dem Film.

Im Anschluss kamen viele Besucher der Einladung von Herb und Sailer nach und diskutierten über die gezeigten Lösungsmöglichkeiten. Die Reaktionen waren sehr positiv und die Anwesenden verließen das Kino mit dem Vorhaben, selbst etwas zu unternehmen und damit dazu beizutragen, unsere Lebensgrundlagen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Da der Kinoabend in jeglicher Hinsicht ein Erfolg war und hohen Zuspruch erhielt, entschloss sich der Kreisverband dazu, es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung zu belassen. „Das werden wir bald wiederholen“, so Cornelius Herb.


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