Voll besetzter Kinoabend der ÖDP trifft den Nerv der Zeit

Mit der Filmvorführung der Dokumentation "Bauer unser" landete der ÖDP-Kreisverband Regensburg mit seinem Bundestagskandidaten Hannes Eberhardt und den Jungen Ökologen Oberpfalz einen Volltreffer

Regensburg. Am 17. Mai führte der Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) seine vierteljährliche Kinoreihe fort und zeigte im Andreasstadel mit „Bauer unser. Billige Nahrung – teuer erkauft“ den bereits dritten Film in Kooperation mit den Jungen Ökologen (JÖ) Oberpfalz. Das Interesse war so groß, dass die Plätze des Saales nicht ausreichten. 

ÖDP-Kreisvorsitzender Cornelius Herb, Felix Sailer von den Jungen Ökologen Oberpfalz und der Regensburger Bundestagskandidat Hannes Eberhardt konnten zum Themenabend über 65 Gäste begrüßen und luden zur anschließenden Diskussion ein.

In der Vorführung des österreichischen Dokumentarfilms wurden Verhältnisse vom kleinen Familienbetrieb mit Direktvermarktung hin zum hochtechnisierten konventionellen Massenbetrieb kritisch und von allen Seiten beleuchtet. "So unterschiedlich Bauern heute auch sein mögen, in einem Punkt sind sich Groß- wie auch Kleinbauern einig: Die Produktion unserer Nahrungsmittel kann nicht weiterhin immer schneller, billiger und mehr werden", ist sich Hannes Eberhardt sicher, "und genau auf diese Tatsache macht der Film eindringlich aufmerksam."

"Bauer unser" stellt verschiedenste Akteure der Landwirtschaft gegenüber: Politiker wie Vertreter aus Handel und verarbeitender Industrie hatten ebenfalls die Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Auf diese Weise gelang es, die Landwirtschaft fernab vom Klischee des Bauernhofidylls in einem Spannungsfeld darzustellen, das unter anderem beeinflusst ist durch Erwartungen der Konsumenten, die Sicht der Landwirte und die Profitorientierung in der heutigen globalisierten Welt.

Nach dem Film nahmen zahlreiche Besucher das Angebot wahr, noch gemeinsam über die Inhalte zu diskutieren. Dabei stellte Hannes Eberhardt auch die Ziele der ÖDP vor: Sie möchte, dass auch bisher konventionell wirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern der schrittweise Einstieg in eine ressourcenschonende, umweltverträgliche Bewirtschaftung ermöglicht wird. Dazu seien Teilumstellungen, wie z.B. Grünlandbewirtschaftung ohne Kunstdünger, Getreideanbau ohne synthetische Pflanzenschutzmittel oder die Milchviehhaltung mit Weidegang, zu fördern. Die Erhaltung der kleinen und mittleren Betriebe sowie eine artgerechte Tierhaltung müssten dringend im Vordergrund stehen.

Auf Grund des riesigen Zuspruchs konnte Cornelius Herb auch bereits den nächsten Film-Themenabend verkünden. Am 14. September wird Leonardo DiCaprio öffentlichkeitswirksam und leicht verständlich in „Before the Flood“ die Folgen der Überhitzung unseres Klimas thematisieren. 

 

 


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