Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Guter Kompromiss! Preis für "Fahrradfreundliche Schule"

ÖDP stimmt Vorschlag der Verwaltung zu

Regensburg – In der letzten Sitzung des Umweltausschusses lag ein Antrag der ÖDP-Vorsitzenden
Astrid Lamby und Benedikt Suttner zur Erweiterung des Öko-Schulprogramms vor. Die ÖDP beantragte, dass dieses Programm um die Kategorie „Fahrradfreundliche Schule“ erweitert wird.
Mit dem Preis solle das Engagement belohnt werden, mit dem eine Schule die Bewältigung des Schulweges per Fahrrad fördert. Stadtrat Joachim Graf begründete diesen Antrag mit der Notwendigkeit, die junge Generation an klimaverträgliche Verkehrsarten heranzuführen. Gleichzeitig könne dem wachsenden Bewegungsmangel der Kinder entgegengewirkt werden.
Auch eine Reduzierung der „Elterntaxis“ sei gewünscht, da diese oft zu kritischen Situationen vor den Schulen führen könnten.
Bürgermeister Ludwig Artinger sah in seiner Stellungnahme die Problemlage ähnlich. Das Öko-Schulprogramm strebe seit 1999 ökologische, pädagogische und ökonomische Ziele an. So sollen Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfall reduziert werden. Als neue Kategorie wird in das Öko-Schulprogramm die „ökologische Mobilität“ eingeführt werden. In die Punktebewertung des Programms soll künftig auch eingehen, wie viele Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrerinnen und Lehrer zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zur Schule kommen. Sowohl Schulleitungen wie Lehrerkollegien hätten sich für diese Erweiterung des Programms ausgesprochen.
Artinger wies auch auf die Aktion „Stadtradeln“ hin, in der ebenfalls eine Kategorie „Schulen“ eingeschlossen sei. Der Bürgermeister erwähnte auch in diesem Zusammenhang die hervorragenden Leistungen der ÖDP-Fraktionsvorsitzenden Astrid Lamby beim Stadtradeln in den letzten Jahren.
Nach diesen Ausführungen des Bürgermeisters und der Verwaltung erklärte ÖDP-Stadtrat Joachim Graf den Antrag seiner Partei als erledigt. Graf fasst danach seine Erfahrung aus 25 Jahren Stadtrat zusammen: „Seit die ÖDP in Stadtrat ist, haben sie und die Stadtspitze immer am selben Strang gezogen; in letzter Zeit öfters sogar auch noch in die gleiche Richtung.“

 

Zurück