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Pop-Up-Bike-Lanes in Regensburg

"Der Koalition fehlt der dringend notwendige Mut"

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner brach in der Sitzung des Planungsausschusses eine Lanze für eine schnelle Erprobung von Pop-Up-Bike-Lanes. Damit sprang er dem Initiator des entsprechenden Antrags, Michael Achmann von den Grünen, bei. Schließlich gehe es darum, jetzt schnell mehr Raum für Radler zu schaffen: „Es ist gut, dass Radverkehrspläne erstellt, Fahrradstraßen geschaffen und für Fahrradhauptrouten auch Straßenquerungen eingerichtet werden. Leider dauern diese Maßnahmen aber oft mehrere Jahre, bis sie umgesetzt sind. So muss auch der einstimmig beschlossene provisorische Radfahrstreifen in der Prüfeninger Straße nach Aussage der Verwaltung noch bis nächstes Jahr warten. Unmittelbar jetzt erleben wir aber, dass viele Bürgerinnen und Bürger wegen Corona den ÖPNV meiden. Deshalb müssen wir als Kommunalpolitiker schnell konkrete Zeichen setzen. Pop-Up-Bike-Lanes wären ein solches Signal, um rasch neue Fahrradspuren zu schaffen und zu erproben. Berlin, München, Wiesbaden machen es vor!“ Trotz einer begleitenden Demo von Fridays for future stimmte nach intensiver Diskussion die Koalitionsmehrheit aus SPD, CSU, FW und FDP im Ausschuss gegen den Antrag. In den Wortmeldungen wurde deutlich, dass für derartige Ideen der Mut fehlt. Doch wunderts wen?

Foto: Hallesches Ufer, Quelle: Wikimedia Commons


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