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Black Friday oder doch lieber Europäische Woche der Abfallvermeidung?

Konsum ist manchmal unvermeidlich, doch oft erwischt man sich dabei, dass man doch unnötig konsumiert. Hier ein Schnäppchen, dort noch etwas mitgenommen und schon stapelt sich der Müll zu Hause.

Es gibt ganze Industrien, die sich nur damit beschäftigen, wie sie Konsumanreize setzen können. Ob es Marketingmaßnahmen, geplante Obsoleszenz, unfassbare Rabatte oder geschickte Verpackungen sind. Diesen psychischen Tricks ständig zu widerstehen fällt auch den aufgeklärtesten Menschen schwer.

Genau diese Tricks nutzt der Black Friday aus. Der von großen Handelskonzernen geschaffene Einkaufstag verführt uns dazu Dinge zu kaufen, die man eigentlich nicht benötigt. Zufällig findet in dieser Woche, in der auch der Black Friday fällt, die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt.

Wir als ÖDP Regensburg möchten deshalb Verbraucherinnen und Verbraucher dazu ermutigen, sich bewusst mit ihrem Konsum auseinanderzusetzen. Ein sehr guter Anhaltspunkt ist die Pyramide der Illustratorin Sarah Lazarovics, die an die Bedürfnispyramide an Maslow angelehnt ist.

Zuerst sollte man die Dinge nutzen, die man schon besitzt. Ist das nicht der Fall, kann man sich überlegen, ob man das Gerät leihen oder tauschen kann. Kommt niemand im Freundes- und Bekanntenkreis infrage, sollte man es gebraucht kaufen oder selber machen, wenn die Fähigkeiten dafür vorhanden sind. "Selber machen" kann natürlich auch "reparieren" mit einbeziehen. Erst als allerletzte Option kommt neu kaufen in Betracht. Beim Neukauf sollte man selbstverständlich auf die ökologischste Variante zurückgreifen.

Wer sich diese einfache Einkaufshilfe zu Herzen nimmt, ist auf jeden Fall gut gewappnet gegen die Psychotricks der Industrie.


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