Frankreich macht’s vor.

Dort hat man beschlossen, die Handys aus den Schulen zu verbannen. Bayern geht zurzeit den anderen Weg. Hier gilt eigentlich ein Handy-Verbot, aber man macht sich auf den Weg, dieses zu lockern. In 300 Versuchsschulen wird getestet, wie sich das auswirkt. Dabei werden in die Schulen zurzeit in rauen Mengen Laptops, Tablets, Multitouch-Screens gesteckt. Die frühere Zurückhaltung bei WLAN wir aufgegeben. Die Schulen werden zur digitalen Welt. Dabei sollten Kinder erst die Welt erfahren, mit all ihren Sinnen. Sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Digitale Geräte sind Werkzeuge, die das Leben manchmal leichter, sehr oft auch komplizierter machen. Der Umgang mit ihnen muss geschult werden. Aber so wie es beim Auto, weil alles andere zu gefährlich wäre, einen Führerschein und eine Altersbegrenzung gibt, muss doch auch bei der Digitalisierung ein Schutz für Kinder gelten. Wer sich an den Ausgang von Schulen stellt, sieht um 13:00 Uhr kaum mehr, dass Kinder miteinander reden. Wer sich seine eingegangenen Nachrichten nicht bereits auf der Toilette regelmäßig las, holt dies beim ersten Schritt aus dem Gebäude heraus nach - mit Stöpsel im Ohr. Ob das die Welt besser macht?


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